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Umweltmanagement nach ISO 14001 zertifiziert, Wasserstoff als Heizgas beim Brennschneiden, Batteriespeicher im Zulauf

28. Sept.
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 29. Sept.


Kreislaufgrafik Stahlbau
Wasserstoffschneiden ©Wilhelm Schmidt KG


Nachhaltigkeit braucht System

Wozu ein zertifiziertes Umweltmanagement?

Welche Umweltauswirkungen hat unsere Geschäftstätigkeit, welche Chancen und Bedrohungen ergeben sich in diesem Kontext und was bedeutet das für unsere Strategie? Diese Frage beschäftigt nicht nur uns, sondern auch viele Unternehmen.


Vom Engagement zur systematischen Strategie

Im Blick zurück sehen wir, mit welchen Maßnahmen wir bereits seit 2008 an der Verbesserung unserer Umweltleistungen gearbeitet haben, allerdings noch ohne systematische Analyse und schlüssige Strategie.

Um valide Daten für eine strategische Planung und nachvollziehbare Ergebnisse zu erhalten, war es sinnvoll, ein Projekt für ein zertifiziertes Umweltmanagement nach ISO 14001 mit Unterstützung einer externen Beratung zu starten.


Mit Daten zu klaren Entscheidungen

Die erforderliche Struktur und das Management der Daten konnten wir relativ rasch dank eines Tabellen-Tools unseres Beraters lösen, Fragen der Zuordnung und Gruppierung ebenso. Ohne diese Unterstützung wären wir viele Umwege gegangen …


Umweltmanagement beginnt im Kleinen

Um die Bedeutung des Umweltmanagements für die systematische Reduktion der Umweltauswirkungen unserer Tätigkeit zu veranschaulichen, haben wir unsere Mitarbeiter entsprechend geschult, auch im Kleinen nachhaltig zu handeln und Ressourcen zu sparen. Die üblichen Verdächtigen sind Leckagen im Druckluftsystem, eingeschaltetes Licht, wenn niemand im Raum ist, im Stand laufender Fahrzeugmotor, und vieles mehr. Nur wenn alle mithelfen, können wir Ressourcen und Kosten sparen.


Energie im Fokus: Sonne nutzen, Spitzen reduzieren

Unsere Unternehmensstrategie wurde evaluiert, um umweltrelevante Aspekte und um die Festlegung von Umweltzielen ergänzt, wobei dem Thema Energie eine Schlüsselrolle zukommt. Der Einkauf elektrischer Energie konnte seit dem 1. Juli 2025 um 30 % reduziert werden, denn seit 12 Monaten liefert uns die eigene PV-Anlage CO2-freien Strom. 55 % konnten davon wir selbst verbrauchen, 45 % wurden ins Netz eingespeist. Die Beschaffung eines Batteriespeichers steht als nächster Schritt am Plan, um unsere Verbrauchsspitzen zu kappen.


Schritt für Schritt in Richtung Elektromobilität

Um den CO2-Ausstoß der Dieselfahrzeuge zu reduzieren, ist der schrittweise Umstieg auf Elektromobilität geplant. Der erste elektrisch betriebene Klein-LKW wurde Ende Juni übernommen.


Neue Verfahren, weniger Emissionen

Gerade beim Einsatz von neuen Arbeitsverfahren sind größere umweltrelevante Effekte möglich.


Eine wesentliche Verbesserung wurde noch im Juni umgesetzt: Zugleich mit unserer neuen Brennschneideanlage haben wir im gesamten Betrieb Azetylen als Heizgas beim Brennschneiden durch Wasserstoffgas ersetzt. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: deutlich höhere Brennwerte, weniger Rauch und Staub und keine Freisetzung von CO2.


Umweltmanagement wird Teil unseres Qualitätsmanagements

Wir haben unser im Oktober 2025 begonnenes Projekt zur Einführung eines Umweltmanagements nach ISO 14001 mit dem Audit Ende April erfolgreich abgeschlossen und die Umwelt-Anforderungen in unser seit 30 Jahren praktiziertes Qualitätsmanagement nach ISO 9001 integriert.

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