Dachgeschoss-Ausbau 2006

Im Trend: Wohnen im ausgebauten Dach 
              

Weiter Blick, Helligkeit und Ruhe in der Höhe mitten in der Stadt stehen für gutes Wohngefühl und lassen Bauherren und Planer jedes Jahr etwa 400 Dachwohnungen in Wien errichten. Der Stahlbau zeigt hier seine Stärken: hohe Festigkeit, präzise Vorfertigung im Werk, optimale Montageabläufe und kurze Einbauzeit garantieren Baufortschritt und rasche Fertigstellung und damit die frühere Vermarktung des Objektes. Geringere Baumassen durch die leichte Stahlbauweise machen Ausbauprojekte erst möglich, die sonst aufgrund aufwändiger Verstärkung der alten Bausubstanz nicht rentabel sind.
 

Stahl als nachhaltiger Baustoff mit hoher Festigkeit verringert die erforderlichen Massen und ist im Sinne von „cradle to cradle“ zu 100% recyclebar.

Die für Schneelasten geltenden Normen sehen gegenüber dem alten Stand teilweise erhebliche Änderungen vor. Auch im Bezug auf die Erdbebenwirkung (ÖNORM B 4015) gelten seit 2002 bei der Bemessung deutlich erhöhte Lastansätze, die besonders bei Dachausbauten bestehender Gebäude entscheidend sind.


Im Stahlbau kann dies einfach, und vor allem ohne wesentliche Erhöhung der Baumassen, welche sich negativ für die Erbebenbelastung auswirken, durch den Einsatz höherwertiger Stahlqualitäten bewältigt werden.

Durch die leichte Stahlbauweise sind manche Projekte erst realisierbar, jedenfalls aber mit geringerem Aufwand für Verstärkungen der alten Bausubstanz.

Projekt Millergasse

Das Eckhaus in Wien 6 wurde 1887 errichtet und bietet von oben einen weiten Blick nach Süden und Westen über die Dächer der zum Wiental abfallenden Stadt. Fünf Wohneinheiten mit einer Gesamtnutzfläche von 500 m² und 90 m² Terrassen wurden als Dachausbau realisiert. Damit wurde die Gesamtfläche des Hauses um ein Drittel erhöht und der Ertrag verdoppelt.

Architekt DI Dieter Wallmann

Baubeginn März 2006, Bauzeit: 12 Monate